Fernreisende aufgepasst:
Mallorquinische Tourismus-Mafia verarbeitet Urlauber zu Fleischwurst!
Kannibalismus wird mit EU-Geldern subventioniert!
Auch Ibiza, Costa del Sol und italienische Adria-Region sind nicht mehr sicher!
Noch niemandem ist bisher aufgefallen, dass immer mehr Urlauber auf die Balearen-Idylle fliegen, die Hotelkapazitäten aber seit Jahren nicht schritthalten können. Ausgebucht? "Nicht bei uns!", denken sich die Bosse der international operierenden Tourismus-Mafia. Um Betten freizubekommen, werden abends rechtschaffene, meist deutsche Touristen von Headhuntern in Diskotheken betrunken gemacht und entführt. Was geschieht mit ihnen?
Der erschütternde Fall des Heizungsbauers Tommy L. (23) steht für das
Schicksal vieler verschollener Bundesbürger auf der Mittelmeerinsel. In der Bar
"Cotza del Mar" (deutsch: "Zur Göbelstube") wird Tommy von
harmlos aussehenden, einheimischen Finsterlingen zu unbegrenzten Freibieren
eingeladen. Da sagt Tommy nicht nein. Schließlich hat schon das Flugticket
für 40 € sein Budget über Gebühr strapaziert.
Minuten später ist Tommy sturzbesoffen. Er erzählt den Halunken alles über
die kürzlich gescheiterte Beziehung zu der Tochter seines Arbeitgebers (Nadine
M., 17 [so heißt die Tochter, nicht der Arbeitgeber]), den letzten Urlaub auf
Mallorca, seine Hobbys (Formel 1, Fußball, Bier, Frauen kennen lernen), seine
Lieblingsautomarke (Ferrari) etc. Doch dann: Ein Betäubungsmittel im 36.
Bier streckt ihn heimtückisch nieder.
Die Gangster verfrachten Tommy in einem Lastwagen zur Nordküste der Insel. Auf dem Gelände der geheimen Großfleischerei "Los Matadores del Alemános" wird er in einem feuchten Keller vom geprüften Metzgermeister Miguel Cuchillo geschächtet und fachmännisch zerlegt. Dann verarbeiten ihn polnische Wanderarbeiter zu Cervelat-Wurst, die am nächsten Morgen nahezu schlachtfrisch auf den Frühstücksbuffets der Halbpensionäre serviert wird. Das Ekelhafteste: Dieses Morden wird von Geldern der EU unterstützt, für die auch der deutsche Steuerzahler aufkommt. Was können wir jetzt überhaupt noch essen?
Das Bundesgesundheitsministerium gibt Entwarnung: Sofern bei der Wurstherstellung deutsche Hygieneregeln in Anwendung getreten sind, ist der Verzehr von Menschenfleischwurst unbedenklich. Kinder und ältere Leute sollten jedoch vorsichtshalber beim Hersteller die verwendeten Aromastoffe erfragen.
Warum aber fällt das Verschwinden des Tommy M. nicht auf? So tragisch es ist, Tommy L. gab seinen Schlächtern selbst die Möglichkeit, ihn spurlos zu beseitigen. Durch die leichtsinnig ausgeplauderten Insiderinformationen kann ein lettischer Fleischergeselle einen fingierten Brief aufsetzen:
Mir gefällt es sehr gut auf Mallorka. Hier kann ich viel fusball spielen und Formel 1 kucken wegen den Farrari. Ich trinke viel Bier. Ich glaube ich bleibe für immer hier. Schade, das du mit mir Schluß gemacht hast. Alles gute.
Dein Stopfei
Nicht zuletzt wegen der für Tommy charakteristischen Orthographie hält Nadine das Schreiben für authentisch. So vermisst sie ihn noch weniger als zuvor.
Auf diese Weise werden jedes Jahr Hunderte, in guten Saisons Tausende urlaubender Rülpsproleten, die nur einmal unbeschwert am Stand randalieren oder sich erbrechen wollten, zu Aufschnitt, Pastete und Barbecue verarbeitet. Das Wort "Teutonengrill" erhält seine zweite Bedeutung.
Doch Fragen bleiben: Entsprechen die Touristenflieger von TUI, LTU
etc. überhaupt den EU-Richtlinien für den Schlachttiertransport? Enden
USA-Reisende als Burger und Hotdogs? Wie lange kann man noch unbesorgt nach Österreich
fahren?
recherchiert weiter!



