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Super-NJfzS

Endlich wirkungsvoller Jugendschutz! Super-NJfzS enthüllt:

Computerspiele werden bald verboten

"Schlimmer als Gift in Lebensmitteln": Computerspiele sind gefährlich für Kinderseelen und müssen sofort verboten werden.
"Schlimmer als Gift in Lebensmitteln": Computerspiele sind gefährlich für Kinderseelen und müssen sofort verboten werden.

Eltern in ganz Deutschland haben Angst: Immer mehr gewaltverherrlichende Computerspiele [Externer Linkerobern] die Kinderzimmer und machen aus lebensfrohen Jugendlichen zukunftslose, spielsüchtige Schulversager und tickende Zeitbomben. Wissenschaftler haben die Gefährlichkeit von elektronischer Unterhaltung längst [Externer Linkbewiesen], doch erst jetzt will die Politik wirklich handeln.

Die sogenannten "Ego-Shooter" und andere Spiele, die gewalttätige oder verrohende Inhalte transportieren, sollen spätestens nächstes Jahr generell verboten werden. Das geht aus einem einem internen Unionspapier hervor, das Super-NJfzS vorliegt. Demnach sollen Verkauf, Import und Besitz dieser Spiele auch Personen über 18 Jahren bei Androhung hoher Geldstrafen oder Haft untersagt sein. Der Schutz der Jugend und der Allgemeinheit müsse vor den Freiheitsrechten der erwachsenen Mehrheit unbedingten Vorrang haben, heißt es in dem Schreiben.

Geeinigt auf dieses Vorgehen haben sich die Innenminister der unionsgeführten Länder auf Anregung von CSU-Generalsekretär Markus Söder und Ex-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber ("Wir wollen diesen Dreck in Deutschland nicht!"). Beraten wurden sie von einer hochkarätigen Expertenkommission. Nach Super-NJfzS-Informationen sollen darin neben international hochgeachteten Wissenschaftlern wie Werner Glogauer und Rainer Fromm auch ausgewiesene Computerspiel-Koriphäinnen wie die ZDF-Moderatorin Petra Gerster ("Gewaltspiele sind schlimmer als Gift in Lebensmitteln.") vertreten gewesen sein.

Hat bald ein Ende: Pornographie im Internet wird ebenfalls der Vergangenheit angehören.
Hat bald ein Ende: Pornographie im Internet wird ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Weitere Schritte sind bereits geplant. Denn in der Union hat man erkannt, dass Jugendliche nicht nur durch Computerspiele gefährdet sind, sondern auch durch das Internet. Daher soll sich nach dem Vorbild der Landesrundfunkanstalten eine Expertenrunde mit Vertretern aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen des Problems wirkungsvoll annehmen. Angedacht sind verpflichtende Filter seitens der Internet-Provider, die zwischen 6.00 und 23.00 Uhr sämtliche jugendgefährdenden Seiten bundesweit sperren müssen. Seiten ohne Prüfung durch das neu gegründete Gremium sollen überhaupt nicht mehr abrufbar sein.

CDU-Chefin Merkel hält sich öffentlich noch zurück. Anders als der christkatholische Südblock der Union hat sie nicht nur die Landbevölkerung jenseits des Rentenalters im Visier. Immerhin möchten in den Städten eher aufgeklärte, jüngere Wahlberechtigte sich und ihr Hobby nicht unbedingt kriminalisieren lassen. So regt sich auch in Teilen der Jungen Union regt sich Widerstand. Allerdings nur verhalten. Man schweigt lieber, schließlich möchte dort niemand durch freche Widerworte seine kommende Berliner Karriere gefährden.

Merkel selbst erfuhr erst spät von der Existenz der neuen Verbotspläne. Wie ein CDU-Insider im Hintergrundgespräch mit Super-NJfzS andeutete, traue man ihr als kinderloser Frau und Ostdeutscher ohnehin keine Kompetenz in Sachen Familie/Erziehung und Technik zu. Deswegen habe man sie nicht sofort informieren wollen.

Rückendeckung erhalten die Unionspläne von der Bevölkerung. Eine Online-Studie von Super-NJfzS hat ergeben, dass weit über 90 Prozent der Befragen Computerspiele und Internet für gefährlich halten und ein sofortiges Verbot befürworten würden.

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