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Weine nicht, kleine Eva!
Die Flippers
Wirtschaft
Globalisierung - verständlich erklärt
Flash erforderlich, Sound wärmstens empfohlen.
Früher war alles einfacher, sicherer, besser. Und voraussehbarer. Die Wirtschaft lief stets
nach einem einfachen Schema ab: Die Gewerkschaften forderten mehr Lohn (10%), die Unternehmen
lehnten mit Verweis auf die schlechte wirtschaftliche Lage ab, es kam zu einem Warnstreik mit
anschließender Einigung über eine 5%ige Erhöhung.
Doch dann passierte etwas, das nicht einmal Erich Honecker voraussehen konnte: Der Ostblock
hatte keine Lust mehr auf kommunistische Wirtschaftstheorie und löste sich auf - selbst das
"siegreiche China" (E. Honecker) stellte zumindest inoffiziell auf Kapitalismus um.
Auch die Wirtschaft des Westens reagierte: Die Gewerkschaften forderten mehr Lohn (10%), die
Unternehmen lehnten mit Verweis auf die schlechte wirtschaftliche Lage ab. Aber: anstatt sich
wie gehabt zu einigen, verlagerten sich die Unternehmen in günstigere Ausland, feuerten die
zu teuren Arbeitskräfte daheim und erfreute diejenigen, die noch einen Job hatten, mit
günstigen Preisen.
Dieses auch "Globalisierung" genannte Phänomen mag sicherlich für freigesetzte
Arbeitnehmer und zunehmend an Mitgliedern und Einfluss verlierenden Gewerkschaften frustrierend
sein. Aber keine Angst. In Wirklichkeit ist die Globalisierung eine quasi-natürliche Entwicklung,
die letztlich den Arbeitnehmern zugute kommt. Und wie das funktioniert, zeigt das NJfzS in
dieser Flash-Animation.