Grafikwunder für gewisse Ansprüche
Wenn der Chip schwächelt, springt ein Porno-Algorithmus in die Bresche
Die Zukunft der Grafikkarten wird nicht mehr über den Gaming-Markt entschieden - die wirkliche Neuerung auf diesem Sektor appelliert überaus erfolgreich an die niederen Triebe. Die Technik-Freaks von computer.NJfzS haben die "Komponente für jedermann" aufgebohrt.
Eine neue Generation von Grafikkarten schickt sich an, die bisherigen Platzhirschen wie nVidia,
ATI und Matrox vom Markt zu fegen. Und dabei kann die neue Mombusa P7 von
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OfficeHot]
nicht einmal mit chiptechnischen Innovationen aufwarten. Im Gegenteil: Der SVGA-Neat-69-Chip wird
mit seinem Speichertakt von 166 MHz und dem gnadenlos mickrigen 16 MB Speicher gnadenlos von der
Konkurrenz im 3D-Bereich outperformed. Auch der ungewöhnlich hohe Preis ab rund 2.500 € ist nicht
gerade das, was man sich von einer modernen Grafikkarte erwartet, die nicht einmal in Ansätzen den
OpenGL-Standard beherrscht.
Und dennoch sitzt auf der Platine der Mombusa P7 Sprengstoff, der die Karte bald zur meist verbreiteten PC-Komponente machen wird: Die EPROM-Einheit AuT, die Zusatzfunktionen beherbergt, von welchen die Computerfreaks rund um den Globus seit Generationen träumen. AuT ist darauf programmiert, eigenständig Internet-Pornographie aufzuspüren, zu archivieren und veredeln. Denn viele Erotikseiten im Internet bestechen nicht gerade durch Qualität: Da werden Bilder mitunter schlicht von anderen Seiten geklaut oder aus durchnässten Magazinen eingescannt. Die Mombusa P7 bereitet auch solche Vorlagen tadellos auf, druckt sie auf Wunsch automatisch aus oder leitet sie per e-Mail an Freunde und Bekannte weiter.

Vorher: Ein mieses Bild, das nicht einmal ausgehungerte Galeerensklaven aufmerken lässt.

Nachher: Gott, welche Herrlichkeit erschließt sich uns'rem Aug' in voller, brünst'ger Weibeswonne!
Angekündigt ist neben der Basis-Version, die wir testeten, auch eine Pro-Variante mit etwas leistungsstärkeren Komponenten. Unser Test förderte erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Während des normalen Hintergrundbetriebes sammelte die Mombusa P7 ohne merkliche Geschwindigkeitseinbußen des Gesamtsystems in einer Stunde 723 schlüpfrige Fotos und Zeichnungen. Dabei gerieten selbst extrem schlechte Vorlagen nach ihrer Konvertierung zum saftigen Augenschmaus. Durch einen patentieren Grafik-Algorithmus rechnet die Karte Bildinformationen auf bis zu 800 dpi zurück und erstellt gestochen scharfe Konturen und klare Farbverläufe. Auch bei extremer Vergrößerung konnten wir am Bildschirm kein einziges Artefakt erkennen.
Kleiner Wehmutstropfen: Die fertigen Hochglanzbilder füllen eine 250 GB-Festplatte im Nullkommanix bis zum Rand. Während unseres Testes mussten wir mehrfach die normale Büroarbeit unterbrechen und die Photos auf DVD brennen. Glücklicherweise bietet das mitgelieferte Softwarebundle "PornRealm 4.0" auch in der LightEdition die Möglichkeit, diese Aufgabe automatisch im Hintergrund zu übernehmen, so dass der User nur noch die Rohlinge wechseln muss.
Sowohl in der Mombusa P7 als auch in der P7 Pro ist eine fest eingebaute Hardwaresperre im Karten-ROM integriert, die den Download illegalen Bildmaterials verhindert. Das mag manchen leidenschaftlichen Sammler zwar stören, schützt aber vor plötzlichen Besuchen von Polizei und Staatsanwaltschaft und längeren Gefängnisaufenthalten.
Als Ausgleich wartet dafür auf den stolzen Besitzer der Mombusa P7 Pro noch ein besonderes Feature. Die Karte lädt und verbessert nicht nur Videos aus dem Internet, sie hackt auch automatisch die Passwörter zahlungspflichtiger Anbieter und erweitert die Downloadmöglichkeiten um ein Vielfaches. Entsprechend höher ist leider auch der Preis.
Auf dem europäischen Markt sollen beide Versionen der Grafikkarte Ende des Jahres verfügbar sein und auf allen Windows-Oberflächen ab 98 SE laufen. Aufgrund der enormen Anzahl der Vorbestellungen, die OfficeHot derzeit vermelden kann, muss jedoch mit ziemlichen Lieferengpässen gerechnet werden.
Mombusa P7 |
Mombusa P7 Pro |
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| Chiptakt | 166 MHz | 200 MHz |
| Speichertakt | 100 MHz | 133 MHz |
| Speicher | 16 MB SDRAM | 32 MB SDRAM |
| RAMDAC | 250 MHz | 300 MHz |
| Treiber | Windows 98, ME, 2000, NT 4 (mit Service Pack 6), XP (mit SP 2) | |
| Softwareausstattung | PornRealm LE 4.0 | PornRealm Studio 4.0 |
| Hersteller | [ |
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| Preis | 2.500 € | 4.500 € |
| Garantie | 12 Monate | |
Einfach nur geil
Was das Internet erfolgreich und populär gemacht hat, ist in der Mombusa P7 auf wenigen Quadratzentimetern vereint. Die Vorteile der Mombusa werden Anfänger und Vollprofis an nichts anderes mehr denken lassen, als ihre alten Karten schnellstmöglich auf den Elektronik-Schrotthaufen der Geschichte zu werfen und sich eine Mombusa einzubauen. Koste es, was es wolle. Kein verbotenes Surfen während der Arbeitszeit mehr, keine Vorsichtsmaßnahmen gegen spionierende Chefs oder tuschelnde Kollegen. Nach einem Arbeitstag im Hintergrundbetrieb kann sich der Anwender, eine gute Netzanbindung vorausgesetzt, mehrere DVDs mit qualitativ hochwertiger Pornographie mit nach Hause nehmen. Wer träumt nicht davon?


