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Kommentare zu:

"Grafikwunder für gewisse Ansprüche"

Die neuste Pornographie-Innovation im Test

Nachdem die unwiderlegbaren Fakten gesprochen haben, sind nun die Leser an der Reihe:

von: Hermann
Hallo Herr Michael Stoof,

ich denke, dass das Ding das einfach kann. Das is ne alte Karte, die ist noch gut.
Man soll sowieso nicht immer alles wegschmeißen, auch das von früher ist noch gut und kann man benutzen.
Und wenn man nen Lötkolben und eine große Lupe hat, kann man ja auch noch was mit den Schaltkreisen tun, um die zu verbesseren.
Zum Beispiel ich mit meinem alten Trecker. Der stand jahrzehntelang aufm Heuboden, ohne dass das einer bemerkt hätte. Just in den letzten Wochen hat meine Nichte den zufällig gefunden, als sie die alten Wehrmachtsstiefel von mir gesucht hat. Auch ein Punkt: Die Dinger sind ja wieder in Mode, also, warum sollte man die alten Sachen verkommen lassen?
Na, jedenfalls haben wir den schönen alten Deutz da irgendwie rausgebracht. Und das Dollste is, datt Ding tut noch. Was halt nicht so schön war, is die Übersetzung. Der war mir zum Fahren zu langsam, so dass wir da mal eben nen anderes Getrieb einbauten. Nun tut der wunderbar seinen Dienst, wenn wir mit der Familie einkaufen müssen. Autobahn ist überhaupt kein Thema. So, und dann sag mal einer, Sachen von früher taugten nichts.
Und wie die taugen, manchmal sogar besser als Neues. Wir haben damit so manch Porsche rechts überholt, sogar im Stau. Und schnell übern Acker, wenn die Polizei kam. Naja, Scherz beiseite.

So, dann machts mal gut und schreibt nicht mehr so viel Unsinn.

Gruß
Hermann
von: Michael Stoof
Auf 800 dpi mit einem patentierten Graphikalgorithmus zu interpolieren? Wirklich nicht übel - Ich entwickle selbst solche Algorithmen. (eigentlich sind es in dem Fall lokale Bildoperatoren) Was die Mombusa kann, ist den Leuten die sich das ausgedacht haben, zu Geld zu verhelfen. Dieses Verfahren - was die Mombusa können soll - scheitert an grundlegenden transzendenten inversen Problemen. Kann man einem Nichtmathematiker schlecht erklären. Vielleicht ein Beispiel: Ein Kind zeichnet einen Baum mit sagen wir 100 Strichen. Nun behauptet die Karte folgendes zu können: Den Baum mit seinen Ästen und Blättern viel feiner darzustellen. Die Informationen, welche dafür notwendig wären, fehlen aber gerade. Was man da macht, ist sogenanntes leeres interpolieren (meist mit bikubischen Splines). Dabei kommt dann wirklich ein Bild mit der hohen Auflösung heraus, es enthält aber nicht mehr Informationen. Bildverbesserung ist nur sehr begrenzt möglich - hochfrequente Störungen lassen sich noch relativ gut beseitigen (Ortsfrequenzen - z.B. Staub). Bei niederfrequenten Störungen gelingt es meisst nicht, insbesondere dann nicht, wenn die Grauwerte und Kantenübergänge keine fliessenden Verläufe aufweisen. Und genau das ist bei Fotos von Menschen der Fall! Fazit: Jemanden Fragen, der sich mit sowas auskennt.
Anmerkung der Redaktion: Und wie erklären Sie sich dann das in unserem Test entstandene und gezeigte Bild?
Kommentare der Leser geben logischerweise nur deren Meinung wieder und nicht die des NJfzS.

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