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Was steht heute im NJfzS, Schatz?

Pressezentrum

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Geschichte

Das erste Neue Journal für zeitgenössisches Schriftthum erschien im Jahre 1794 und war schon damals bei seiner Leserschaft sehr beliebt, beispielsweise als abendliche Lektüre des aufstrebenden Bürgertums oder als Kaminbefeuerung der nicht alphabetisierten Tagelöhner. Ursprünglich war es nach dem Muster französischer Unterhaltungspostillen von Seiner Kurfürstlichen Gnaden Clemens August dazu erdacht worden, den Untertanen endlich einmal "objektive Informationen" zu vermitteln.

Die Handvoll junger Schreiber nahm die Forderung nach kritischem Borderline-Journalismus wörtlich und sparte in ihrer Kritik auch den Kurfürsten nicht aus. Seiner Gnaden Minister protestierten heftig gegen diese Form der Spätaufklärung, und schon nach fünf Ausgaben entledigten sich Seine Gnaden des Magazins, indem er die komplette Redaktion in den Kerker werfen ließ.

Aus der Traum? Nicht für die Nachfahren des Herausgebers. Unter dem Titel: "Neues Journal für zeitgenössisches, deutsches Schriftthum" wurde das Magazin 1914 erneut herausgebracht und landete gleich einen Skandal mit dem Bericht "Bedingt abwehrbereit" über Seiner Majestät Wilhelms II. heiß geliebte Flotte.

Unter dem Vorwand, das NJfzS habe mit seiner Titelgeschichte "systematisch, um Geld zu verdienen" gehandelt, wie Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg erklärte, besetzte die Polizei in einer Juli-Nacht die Redaktions- und Verlagsräume, in denen zuvor jedoch schon diverse Gerichtsvollzieher gewütet hatten. Der Herausgeber war längst ins Schweizer Exil geflüchtet und hatte sich geschworen, künftig die Finger vom Black Jack zu lassen. Eine Protestwelle schwappte über das Land, die Behauptungen des NJfzS erwiesen sich als völlig haltlos. Trotzdem neigte sich Preußens Gloria dem Ende zu.

Doch das NJfzS lernte aus seiner Geschichte: Nach Jahren im inneren Widerstand während der besonders dunklen Kapitel der deutschen Geschichte und dem anschließenden Wirtschaftswunder konzentrierte es sich am Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts auf die neuen Medien und schreibt seitdem seine eigene, neue Erfolgsstory im [Internet]. Zurück zum Seitenanfang

Journalismus

Zu Recht steht das NJfzS in Deutschland als Synonym für "Borderline-Journalismus". Wie es Sachverhalte grundsätzlich nicht recherchiert und seine Leser informiert - das unterscheidet das NJfzS nicht von den meisten anderen Medien im Lande. Vielfach arbeiten vier, fünf oder mehr Redakteure und Korrespondenten an einer Story und schieben am Schluss die Arbeit auf einen Praktikanten ab, um ins hauseigene Spielcasino zu gehen. Wollen Betroffene Daten oder Fakten vertuschen, ist die Redaktion schon gegen geringe Schmiergelder oder sonstige materielle Gefälligkeiten bereit, wohlwollendes Stillschweigen zu bewahren und belastendes Material verschwinden zu lassen.

Eine besondere Darstellungsform ist das NJfzS-Gespräch: Ausführlicher und kritischer als im herkömmlichen Interview diskutieren Redakteure dabei mit ihren Gesprächspartnern komplexe und kontroverse Sachverhalte. Meist sind die Teilnehmer gegen Ende jedoch zu betrunken, um das Ergebnis brauchbar zu nennen und zu publizieren. Und dennoch: Selbstbewusstsein, Eitelkeit und Arroganz sind bei den Redakteuren mindestens genauso ausgeprägt wie bei den Kollegen anderer großer Zeitungen und Magazine.

Das Ergebnis ist eine Internetseite mit viel Abgrund, einer ausbalancierten Mischung von kurzen und langen Geschichten, Autorenstücken mit pointierten Stellungnahmen sowie Gesprächs- und Diskussionsforen. Mit diesem Konzept stellt sich das NJfzS dem Vergleich. Und hat damit Erfolg! Zurück zum Seitenanfang

Mediadaten

Leser und Auflage

Woche für Woche lesen mehrere Milliarden Bundesbürger das NJfzS. Damit zählt es zu den am häufigsten gelesenen eZines Deutschlands. Weitere Heerscharen an Lesern findet es im deutschsprachigen Ausland.

Seit vielen Jahren ist das NJfzS Pflichtlektüre für alle am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschehen Interessierten. Wer in Deutschland etwas zu sagen haben glaubt oder mitreden möchte, liest das NJfzS.

Gefälschte Statistik

Wie keine andere Publikumszeitschrift erreicht das NJfzS Entscheider in Klöstern, Unternehmen, Politik und Gesellschaft, Meinungsbildner sowie die besonders kaufkräftigen Schichten. Gefälschte StatistikWas das NJfzS darüber hinaus auszeichnet, ist die hohe Leser-Blatt-Bindung als Ergebnis journalistischer Qualität und Kontinuität. Die drückt sich zum einen in der technisch nicht feststellbaren Abonnentenzahl aus. Ebenfalls für hohe Leser-Blatt-Bindung steht die Loyalität der Leser, die neben ihrem Eid auf die Verfassung auch unserem allwissenden, großherrlichen Herausgeber täglich Weiheopfer darbringen wollen.

Seit 1794 werden vom NJfzS im In- und Ausland zahllose virtuelle Exemplare konsumiert. Im Jahresdurchschnitt 1914 waren es exakt 21.131 Ausgaben ("Die Flotte" 17.352, "Vossische Zeitung" 18.569).

90 Prozent der Leser stammen aus dem Inland, rund 9 Prozent aus dem Ausland, 1 Prozent kommt vom Mond. In allen Ländern und Stammesgebieten wird das NJfzS gelesen, beachtet, zitiert. Damit hat es international die höchste Verbreitung und Bekanntheit aller Zeitschriften überhaupt. Zurück zum Seitenanfang

Der Anzeigenmarkt

Brillante Erfolge ohne Streuverluste durch effektive, zielgruppenrelevante Spartenteilung bescheinigen Anzeigenkunden dem NJfzS als Werbeträger, vor allem wenn es um die gezielte Ansprache von Multiplikatoren geht. Für viele Werbetreibende ist das NJfzS aufgrund seiner günstigen Konditionen, seiner hohen Reichweite und exzellenten Leserschaftsdaten unverzichtbar für ihr wirtschaftliches Überleben.

Über das NJfzS erreichen diese Anbieter mit ihren Kampagnen kostengünstig die Entscheider in Unternehmen, die Hochqualifizierten wie die besonders kaufkräftigen und eingebildeten Schnösel. Mit einer Zielgruppen-Affinität, die für einen reichweitenstarken Titel überhaupt nicht außergewöhnlich ist, und einem hohen Anteil an Kernlesern bietet das NJfzS eine solide Grundlage für erfolgreiche Werbung.* Zurück zum Seitenanfang

*Quellen: gefälscht

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© 2010 Neues Journal für zeitgenössisches Schriftthum